In der Presse


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18.11.2009

Jugendliche haben keine Grenzen mehr im Kopf

Die SPD-Frau im EU-Parlament zu Besuch in Bottrop
Es gibt diese eine Frage, die ihr fast immer gestellt wird: Was habe Ich hier eigentlich von Europa? „Frieden", sagt Jutta Haug dann; .Und zwar seit 1945."


Doch das ist noch lange nicht alles, was die EU mit Bottrop zu tun hat. In Vielen Projekten und Maßnahmen steckten Fördergelderr aus Brüssel, erklärt die örtliche SPD-Abgeordnete des Europaparlaments. Rund 2 Milliarden Euro werden es für NRW bis zum Jahr 2014 sein. Dass das Interesse vieler Bürger für die Union noch immer nicht sehr groß ist. ärget Jutta Haug schon ein wenig. Und sie schreckt in diesem Zusammenhang auch, vor Kollegenschelte nicht zurück: .Wenn die Parteien die EU nicht annehmen, setzt sich das bis unten durch", sagt sie. Vieles werde auf der politischen Ebene vor Ort totgeschwiegen. Man schnauzt auf die EU-Diktatur, hat selbst aber daran mitgewirkt". so Haug. Doch das würden einige Politiker nicht gerne an die große Glocke hängen. Wenn der Lissabonvertrag nun in Kraft treten wird, so werde vieles in der EU-Politik für die Bürger transparenter, hofft Jutta Haug. Dann könne jede Sitzung verfolgt werden, auch die, die bislang hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben. .'Ich bin zum Beispiel schon jetzt im Internet Live-Stream zu beobachten", sagt sie, und schüttelt sich ein wenig bei dem Gedanken. Seit kurzem ist sie die 1. stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses des EU-Parlaments. Eine große Informiertheit und ein viel selbstverständlicheres Umgehen mit dem neuen Europa beobachtet Jutta Haug bei der Schülergeneration. „Die wissen schon viel mehr", sagt sie. Mit fünf Kursen der Oberstufe des Heinrich-Heine-Gymnasiums hat Jutta Haug bei ihrem Besuch in Bottrop über die europäische Politik, aber auch über sich und ihre Arbeit in Brüssel gesprochen. Für die junge Generation gäbe es keine Grenzen im Kopf mehr, und auch In der Realität seien diese ja zum größten Teil nicht mehr vorhanden. „Wenn die Jugendlichen am Wochenende nach Holland fahren, merken sie doch gar nicht mehr, dass sie eine Grenze passieren.



14.11.2009

Europa muss in die Köpfe

Da sieht Jutta Haug (SPD) auch noch bei den Parteien Nachholbedarf. Gespräche an Schulen
Die Fragen, sagt Jutta Haug, sind schon andere als früher. Immer dann, wenn die sozialdemokratische Europaabgeordnete an Schulen wie Freitag am Heinrich-Heine-Gymnasiuni das Gespräch mit Schillerinnen und Schülern sucht, gehfs langst nicht mehr um Aufbau und Arbeit des Europa-Parlaments, sondern langst um Inhalte europäischer Politik.


Das Ponnale leistet der Schulunterricht.
Das Interesse an Europa halte sich leider ansonsten bei der Bevölkerung immer noch in Grenzen. "Wenn sogar Parteien die europäische Ebene nicht annehmen - wie soll das Interesse bei den Leuten entstehen?" Audi an eigenen Genossen übt sie da Kritik: Wenn die einzige sozialdemokratische Publikation, der „Vorwärts", zu den Europa-Wahlen nicht den Europa-Spilzeu-mann Martin Schulz zeige, sondern den Kanzlerkandidaten, "dann ist Europa doch nicht in den Köpfen". Die europäische Ebene werde von den politisch Handelnden tot geschwiegen. Sie kenne nur einen einzigen Bundestagsabgeordnelen, dersoehrlich sei zuzugeben, dass in Berlin eigentlich nur noch europäisches in nationales Recht umgesetzt werde, so viele Dinge regeln Brüssel und Straßburg. Nach der letzten Europawahl habe die sozialdemokratische Fraktion dort einen recht schweren Stand. Es sei zwar bei 23 deutschen Sozialdemokraten geblieben, aber die gesamte Fraktion sei schon von 217 auf 185 geschrumpft
Hausbaltsausschuss
Sie selbst harte auf den Vorsitz im Haushaltsausschuss gehofft, da wurde sie aber nur Vize. Sie ist aber jetzt Vorsit zende des nicht ständig tagen¬den Ausschusses geworden, der sich mit der "finanziellen Vorausschau" befasst, also der mittelfristigen Finanzplanung. So weiß sie immer früh sehr genau, was an Herausforderungen für die EU ansteht.



09.11.2009

Jutta Haug braucht keinen Bodyguard

Europa kinderleicht in einer Fragestunde mit der Hertener Europaabgeordneten
RECKLINGHAUSEN, Jutta Haug hat keine Limousine. Und nein, einen Bodyguard braucht sie auch nicht. Dafür gibt es jede Menge spannende Themen, mit denen sich die 58-Jährige im EU-Parlament beschäftigt. Am Samstag hat die SPD-Europaabgeordnete Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren alle brennenden Fragen zur EU und zu ihrer Person beantwortet.


"Warum müssen in der EU alle Gurken die gleiche Größe haben?" Die Kinder, die es sich zwischen Kissen und Kuscheltieren gemütlich gemacht haben, stellen Fragen wie die Großen. Diese sind genau überlegt: Denn als Teilnehmer des Projekts "Kulturmäuse" haben sie vor der Fragerunde gemeinsam mit ihren Betreuern die EU näher kennengelernt. "Ich bin erstaunt, wie viel die Kinder wissen. Auf Anhieb haben sie 24 der 27 Mitgliedsländer aufzählen können", sagt die "Kulturmäuse"-Pädagogin Birte Freudenberger.
Im Verein "Kulturmäuse" in Recklinghausen treffen sich alle zwei Wochen rund 50 Kinder und erleben Kunst und Kultur auf ganz unterschiedliche Weise. Das Programm in dieser Saison steht unter dem Motto "Vielfalt" - vom Orchesteraufbau über den Besuch eines Kinderkonzertes bis hin zu einem Workshop zu afrikanischer Kunst gibt es jedes Mal etwas Neues zu lernen. "Die Kinder bekommen eine gute Mischung aus Theorie und Praxis und werden in ihrer Redegewandtheit geschult", sagt Freudenberger.
Die Idee zur Gesprächsrunde mit Jutta Haug kam eher zufällig: Weil die "Kulturmäuse" und die Europaabgeordnete ihr Büro im gleichen Haus an der Paulusstraße in RE haben, stellten sie den Kontakt her. "Außerdem passt das Motto der EU, ,In Vielfalt vereint', optimal zu unserem diesjährigen Projekt", erklärt Birte Freudenberger.
In der Fragerunde der Kinder ist Jutta Haug damit beschäftigt, die Gurken-Problematik richtig zu stellen: "Mittlerweile gibt es keine Regel mehr, wie krumm Gurken sein dürfen. Das wurde letztes Jahr abgeschafft." Die Kinder interessieren sich aber noch für viel mehr: Warum heißt Europa "Europa"? Wieso gibt es so viele Staaten? Und fährt Jutta Haug eigentlich jeden Tag nach Brüssel? "Natürlich nicht, das würde viel zu lange dauern", sagt die Hertenerin.
Kritik üben ihre jungen Zuhörer übrigens auch: Kinder hätten zu wenig Einfluss auf die Entscheidungen der EU. Damit sich das ändern kann, hinterlässt Jutta Haug ihnen kurzum die Telefonnummer ihres Wahlkreisbüros: "Da könnt ihr anrufen und eure Ideen vortragen."
Schließlich beruhigt die Europaabgeordnete die letzten besorgten Zuhörer: "Als deutsche Abgeordnete muss ich keine kriminellen Gefahren fürchten." Deshalb habe sie auch noch nie einen Bodyguard gebraucht. Den Kindern vorne in der ersten Reihe war das schon klar: "So was haben ja eh nur Popstars!"



04.11.2009

Jutta Haug besucht das "Heine"

Die Europa-Abgeordnete Jutta Haug (SPD) wird am Freitag, 13. November, das Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) besuchen Die Europa-Abgeordnete stellt sich von 13.45 bis etwa 15.15 Uhr in der HHG-Aula den Fragen der Grund- und Leistungskurse "Sozialwissenschaften" der Jahrgangsstuie 13.
Erwartet wird eine Diskussion zur aktuellen Situation der Europaischen Union (EU), auch zu den Fragen einer möglichen Erweiterung.


Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen über die konkrete Arbeit im Europäischen Parlament, in dem Jutta Haug schon seit vielen Jahren tätig ist.
Bereits zum zweiten Mal nimmt Jutta Haug damit eine Einladung der Schule an. Beim letzten Besuch war deutlich geworden, dass der direkte Kontakt mit einer EU-Parlamentarierin vorhandene Informationen zum Thema gut ergänzen konnte.



07.10.2009

Hilfe für Nokianer - 5,5 Millionen Euro von der EU

BOCHUM. Aus dem Europäischen Globalisierungsfonds werden 5,5 Millionen Euro bereitgestellt, um die im letzten Jahr entlassenen Beschäftigten des Bochumer Nokia-Werks zu unterstützen.


Das berichtete Jutta Haug (SPD), erste Vizepräsidentin im EU-Haushaltsausschuss. Der Ausschuss habe in dieser Woche einem entsprechenden Antrag Deutschlands zugestimmt. Zu erwarten sei, dass das EU-Parlament am
Donnerstag der Mittelfreigabe abschließend zustimmen werde, erklärte die Hertener EU-Abgeordnete.
Die Mittel zur Wiedereingliederung der rund 1300 ExNokia-Beschäftigten - darunter 60 Prozent Frauen - in den Arbeitsmarkt seien als zusätzliche Hilfestellung zu verstehen, sagte Jutta Haug. Jedes Mitgliedsland, in diesem Falle Deutschland, müsse zu seiner Verantwortung stehen und zusätzlich selber Anstrengungen unternehmen.



14.07.2009

Neue EU-Ämter für Jutta Haug

Die SPD-Europaabgeordnete Jutta Haug wird stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Europäischen Parlamentes. In ihrer Fraktion galt die Hertenerin sogar als erste Wahl für den Vorsitz in diesem wichtigen Ausschuss. Doch die SPD erhielt letztlich nicht den Zugriff auf das Amt. Feststeht jedoch, dass Jutta Haug Vorsitzende des Ausschusses für die mittelfristigen Finanzplanungen der EU wird. Dieser Ausschuss soll 2010 eingerichtet werden.


11.07.2009

Spitzen posten für Jutta Haug in der EU

Jutta Haug, Europaabgeordnete der SPD, wird im Europäischen Parlament wichtige Aufgaben übernehmen. Die 57-Jährige wird stellvertretende Vorsitzende des mächtigen Haushaltsausschusses. Ursprünglich hatte die SPD-Fraktion im EU-Parlament den Vorsitz für sich beansprucht. Jutta Haug wäre die erste Wahl gewesen. Aber im komplizierten Verteilungssystem der Positionen hatte die SPD das Nachsehen. Stattdessen wird Jutta Haug Vorsitzende des Ausschusses für die mit-telfristigen Finanzplanungen der EU, der 2010 eingerichtet werden soll. Ein wenig enttäuscht sei sie zwar, dass es mit dem Vorsitz im Haushaltsausschuss nicht geklappt hat, sagte sie gegenüber der WAZ. Aber letztendlich freue sie sich über das uneingeschränkte Vertrauen in ihrer Fraktion.


08.06.2009

In allen Stadtteilen Vorsprung für die SPD

CDU hat in zwölf der 35 Stimmbezirke die Nase vorn
Linke am Paschenberg über elf Prozent / FDP vor Grünen
Nach wie vor hat die CDU mit drei gewonnenen Stimmbezirken in Westerholt ihre meisten Wähler. Insgesamt aber liegt in allen Hertener Stadtteilen die SPD bei der Europawahl vorn.


Westerholt/Bertlich: Hier gibt es neun Stimmbezirke. Die SPD liegt mit 39,15 % vor der CDU (30,64 %), die nur im Pferdekamp, in der Martinischule und in der Thomaskirche vor der SPD landet. Bestes Ergebnis der SPD mit 59,10 % in der Begegnungsstätte St. Jo-hannes, bestes der CDU im Kiga Pferdekamp mit 43,64 %.
Langenbochum: Alle drei Stimmbezirke eine Hochburg der SPD. 41,74 % holt sie hier, die CDU 27,62 %.
Scherlebeck: Zwei Stimm-bezirke, einer an die SPD, einer an die CDU. Das Ortsteilergebnis: SPD 36,08 % , CDU 30,42%.
Paschenberg: In beiden Stimmbezirken liegt die SPD vorn. Das Ortsteilergebnis: SPD 40,84 %, CDU 23,71 %.
Disteln: Zwei der vier Stimmbezirke (Stadt. Kindergarten und Kindergarten St. Josef) gehen an die CDU, die anderen zwei an die SPD. Das Ortsteilergebnis: SPD 35,08 %, CDU 33,22%.
Mitte/Süd: Ein Stadtteil mit acht Stimmbezirken, von denen zwei (Ev. Freikirche und Rathaus) an die CDU gehen. Das Ortsteilergebnis: SPD 37,25 %, CDU 29,80%.
Briefwahl: Sieben Brief-wahlbezirke gibt es in Herten. Viermal hat die SPD, dreimal die CDU die Nase vorn. Das Gesamtergebnis Briefwahl: SPD 37,60 %, CDU 33,46 %.
FDP: Sie liegt mit 9,23 % erstmals deutlich vor den Grünen, ein Plus von 4,28 %. Ihr bestes Ergebnis holt sie mit 14,53 % im Rathaus.
Grüne: Sie verlieren 0,56 % und kommen auf 7,99 %. Ihr bestes Ergebnis erzielen sie in der Bertlicher Glück-AufWerkstatt mit 11,33%.
Die Linke: Sie ist genau ge-nommen eine neue Partei. Vergleicht man die Linke aber mit dem 2004er-Ergebnis der PDS, aus der sie hervorgegangen ist, dann gibt es ein Plus von 4,26 %. Mit ihren 6,75 Prozent nähert sich die Linke den Grünen. Das beste Ergebnis (11,34 %) holt sie im Kin-dergarten Sonnenblume auf dem Paschenberg.



08.06.2010

SPD nimmt der CDU die Führung wieder ab / FDP-Chefin Martina Balzk freut sich über sattes „Plus"

HERTEN. Gewinne für FDP, Linke und SPD; mit 7,97 Prozent ein herber Verlust für die CDU: Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Europawahl in Herten. Um 20.07 Uhr lag das Ergebnis aus den 35 Stimmbezirken vor, nachdem man 30 Minuten auf das letzte Resultat hatte warten müssen.
Auch der Scherlebecker CDU-Chef Matthias Dörtelmann war ganz ungeduldig. Er ist heute früh um 3 Uhr mit der Westfalia Scherlebeck nach Mallorca gereist, musste gestern Abend noch Koffer packen.


Doch ausgerechnet „sein" Ergebnis kam spät. Kein Wunder, denn im Ludge-rushaus wird man besonders sorgfältig nachgezählt haben. Hier lag die CDU nämlich mit 352 Stimmen nur ganze zwei Stimmen vor der SPD.
Das Hertener Gesamtergebnis sieht so aus:
CDU   30,45 % (- 7,97 %)
SPD    38,02 % (+ 2,22 %)
Grüne   7,99 %(-0,56 %)
FDP     9,23 % (+ 4,28 %)
Linke   6,75 % (-)
Sonstige 7,54% (- 0,87%).
Die   Wahlbeteiligung in Herten lag mit 43,11 Prozent höher als 2004. Damals gingen 40,20 Prozent zur Wahl.
Ähnlich „berauschend" war die Resonanz bei der Wahlparty im Rathaus. Knapp 30 Vertreter aus Politik und Verwaltung verfolgten dort die Präsentation der Ergebnisse.
Das Grinsen der Hertener FDP-Vorsitzenden Martina Balzk wurde immer breiter. „Wir haben unseren Wert von 2004 verdoppelt", freute sie sich. „Das zeigt, dass das Interesse an liberalen Themen steigt, und dass die FDP mittlerweile auch als soziale Partei wahrgenommen wird." Für Martina Balzk macht dieses Ergebnis „Mut für die weiteren Wahlen."
Ähnlich sieht das SPD-Chef Carsten Locker. Bei der Europawahl 2004 unterlagen die Sozialdemokraten gegen die CDU, nun führen sie wieder. „Das gibt den SPD-Mitgliedern für die nächsten Monate noch mal einen Motivationsschub und zeigt, dass für die SPD ihn hoffen lässt: 2004 gewann die CDU die Europawahl und verlor die Kommunalwahl. Vielleicht, so Grave, wird diesmal unser Kommunalwahlergebnis deutlich besser.
noch was möglich ist", so Locker. „Wir dürfen jetzt nur nicht in Selbstzufriedenheit verfallen; dieses Ergebnis muss ein Ansporn sein", mahnte Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (SPD). Morgen wollen Parteivorstand und Fraktion die Zahlen analysieren. Die CDU lasse sich damit bis zur nächsten Woche Zeit, sagte deren Vorsitzender Stefan Grave etwas zerknirscht. „Wir haben zwar unsere traditio-nellen Hochburgen bestätigt, können aber mit unserem Ergebnis in Herten nicht zufrieden sein", räumte er ein. Was Grund zur Freude hätten die Linken gehabt, doch sie kamen nicht zur Wahlparty. Stattdessen schaute kurz vor Toresschluss noch der Sprecher der Grünen, Karl Kneip, vorbei - und war zufrieden: „7,99 Prozent sind für Herten ein gutes Ergebnis. Die 8,55 beim letzten Mal waren eher eine positive Ausnahme." Kneip sah die grüne Politik der Nachhaltigkeit bestätigt. „Ich bin, was die Kommunalwahl betrifft, guter Hoffnung."



29.05.2009

Das soziale Europa

RECKLINGHAUSEN. (hb) Wenn am 7. Juni die Europawahl steigt, hat die heimische SPD-Kandidatin Jutta Haug mehr als 100 Veranstaltungen hinter sich. Gestern suchte die Europa-Abgeordnete bei der zentralen Veranstaltung des Unterbezirks auf dem Altstadtmarkt den Kontakt zu den Bürgern.


Unter dem Leitthema "Das soziale Europa" präsentierten sich zudem lokale Vertreter aus Gewerkschaften und Verbänden. Mit dem Verlauf des bisherigen Wahlkampfes zeigte sich Jutta Haug hochzufrieden. "Auch wenn viele fürchten, dass die Wahlbeteiligung noch weiter sinkt, stelle ich eigentlich fest, dass die Leute sehr wohl aufgeschlossen und für Europa ansprechbar sind", sagte die 57-jährige. Die Festsetzung von einheitlichen Steuern und die Entwicklung einer Finanzmarktordnung seien die zentralen Themen in den Gesprächen. Bereits heute tritt Jutta Haug mit SPD-Chef Franz Müntefering ab 15 Uhr auf dem Neumarkt in Gelsenkirchen auf.



28.05.2009

"Europa ist überall!"

SPD ehrt langjährige Mitglieder / Abgeordnete Jutta Haug wirbt für die Wahl
BERTLICH, (rawi) An den Hertener Straßen wächst ein Wald aus Wahlplakaten: Die Europawahl am 7. Juni rückt näher. Sie war folglich auch bei der SPD Westerholt/Bertlich Thema.


Vordergründig hatten die Sozialdemokraten zur Jubilarehrung in die Bertlicher Glückauf-Werkstätten eingeladen. Die aus Herten stammende SPD-Abgeordnete im Europäischen Parlament, Jutta Haug, nutzte die Gelegenheit jedoch, um die Genossen schon mal auf die Wahl einzustimmen. "Wir müssen die Leute an die Wahlurnen kriegen", betonte Jutta Haug, die im EU-Parlament für europäisehe Haushalts- und Finanzpolitik, Regional- und Strukturpolitik, Umwelt- und Verbraucherpolitik sowie für Bildung zuständig ist. "Wer sich nicht fürs Wählen entscheidet, macht etwas falsch. Wir dürfen nicht vergessen, dass Europa nicht weit weg, sondern überall ist", führte Jutta Haug aus. Mehr als 70 Prozent der in Deutschland gültigen Gesetze hätten ihren Ursprung auf EU-Ebene. "Allein als Deutschland schaffen wir gar nichts, wir müssen gemeinsam in Europa konkurrenzfähig werden", so Haug.
Für 40-jährige SPD-Mitgliedschaft wurden die folgenden Genossen geehrt: Manfred Weischer, Norbert Formanski, Jürgen Grünwald und Reinhard Weinert.



26.05.2009

"Grundsätzlich eine faszinierende Idee"

MdEP Jutta Haug plädierte auf dem SPD-Unterbezirksparteitag für ein soziales Europa. Auch Herne profitiert von der Gemeinschaft.
Gut zwei Wochen vor den Wahlen zum Europa-Parlament ist es für die Abgeordnete Jutta Haug (SPD) schwer einzuschätzen, wie die Wahlbeteiligung ausfallen wird. In Herne gingen vor fünf Jahren magere 39 Prozent zu den Urnen, das sollte sich nach ihren Vorstellungen am 7. Juni ändern.


"Europa ist für viele Populisten offenbar noch immer bürgerfern", räsonierte die Politikerin auf dem jüngsten SPD-Unterbezirksparteitag, "dabei handelt es sich beim vereinigten Europa grundsätzlich um eine faszinierende Idee."
Und von eben jenem Europa profitiere Deutschand wie kaum ein anderes Land. Ihr Plädoyer zielt vor allem auf ein "soziales Europa" ab (unter diesem Motto stand auch der Parteitag), in dem Friede und Wohlstand freilich immer wieder neu erarbeitet werden müssten. Als Stichwort für die wirtschaftlichen Vorteile nannte sie den gewachsenen Binnenmarkt durch die EU-Erweiterung in den Jahren 2004 bis 2007, die neuen Mitgliedsstaaten bescherten der deutschen Wirtschaft neue, lukrative Absatzmöglichkeiten ("Exportweltmeister"). Damit verbunden sei selbstverständlich auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Profiteure seien im Übrigen auch Nordrhein-Westfalen und seine Städte. So habe allein Hernefür unterschiedliche Vorhaben rund 23 Millionen Euro aus den EU-Töpfen erhalten. Jutta Haugs Fazit: "Europa ist unsere Antwort auf die fortschreitende Globalisierung." Damit sich dieses Europa sozial aufstellen kann, müssten unter anderem die Arbeitnehmerrechte ausgebaut und starke soziale Partnerschaften geschaffen werden. Lohn- und Sozialdumping dürften auf keinen Fall in die Tüte kommen, vielmehr müsse künftig gelten: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, und das für Männer und für Frauen.



26.05.2009

Haug lobt Kraftwerk in Lünen

WALTROP/LÜNEN, Die SPD-Europaabgeordnete Jutta Haug hat das Tria-nel-Kraftwerk in Lünen an der Stadtgrenze zu Waltrop als "hocheffizient" gelobt.


Für sie sei das Steinkohlekraftwerk "ein Beitrag zum Umweltschutz", sagte die Politikerin bei einem Besuch auf der Baustelle. Damit liegt sie nicht auf der Linie ihrer Waltroper Parteikollegen, die das neue Kraftwerk sehr skeptisch sehen. Trianel baut im Stummhafen ein 850-MW-Steinkohlekraftwerk mit einer Investitionssumme von über einer Milliarde Euro.
Der Europäische Gerichtshof soll derweil anhand dieses Falles grundsätzlich klären, ob Umweltschutzverbänden in Deutschland mehr Klagerechte gegen Großvorhaben zugestanden werden müssen.



25.05.2009

Man muss es nur wollen

Wie trotz Sprachproblemen eine wunderbare Städte-Freundschaft entstand
Herten. "Es gab bisher 600 Begegnungen. 16 000 Bürger haben sich kennengelernt, echte Freundschaften sind entstanden."


Diese stolze Bilanz zogen Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (SPD) und sein französischer Amtskollege Jean-Marie Vanlerenberghe bei einem Festakt im Glashaus. Anlass: 25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Herten und Arras.
Vereine und Institutionen hatten die Kontakte erst möglich gemacht, das machte Paetzel durch Ehrungen verdienter Bürger deutlich. Hans-Peter Höfer, Vorsitzender der Arras-Freunde, wies darauf hin, dass von den acht Städten im Kreis mit französischen Partnerstädten Herten die meisten Schülerkontakte habe.
Vanlerenberghe und Paetzel unterschieben eine Erklärung, in der sie die Fortsetzung, Vertiefung und Erweiterung der Städtepartnerschaft vereinbarten. Europaabgeordnete Jutta Haug (SPD) erinnerte an die Anfänge der deutsch-französischen Ehe: "Bürgermeister Wessel und sein Kollege Fatous aus Arras konnten beim ersten Treffen kein Wort der anderen Sprache, waren aber zur Partnerschaft fest entschlossen. Man muss es nur wollen - dann klappt es."



24.05.2009

EU-Parlament: Eher kollegial als brachial

Jutta Haug: Parteigrenzen sind nicht so scharf ausgeprägt
"Den Kopf des Bürgers ansprechen und nicht den Bauch" - das möchte Jutta Haug (SPD), Mitglied des Europaparlaments, die sich am 7. Juni wieder zur Wahl stellt. Insgesamt treten 31 Parteien und Gruppierungen an.


Die 57-jährige Wirtschaftsund Finanzberaterin ist verheiratet mit dem Stadtplaner Josef Haug, Mutter dreier erwachsener Kinder - Elina (37). Annika (33), Gerrit (30) - und eine äußerst resolute Frau mit trockenem Witz. Sie ist Mitglied im Haushaltsausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen. Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit. Als Arbeitsschwerpunkte nennt sie: europäische Haushalts- und Finanzpolitik, Regiona>-y.nd Strukturpolitik, Umwelt- und 'Verbraucherpoli-tik sowie BildungN.
Jutta Haug machr-kein Geheimnis daraus, dass Deutschland etwa ein Fünftel des EU-Haushalts zahlt; das werde "nach dem Brutto-National-einkommen berechnet, und es kommt anteilig durchaus hin. Wir sind neben Österreich, den Niederlanden und Schweden der stärkste Netto-Pro-Kopf-Einzahler". Für die Deutschen sei Europa aber stets eine Win-
Win-Situation gewesen. "Das ist grandios!"
In der jetzigen Wirtschaftskrise sei es "ein Segen, dass wir den Euro und die Zentralbank haben". Allerdings seit der Euro noch davon entfernt, sich anstelle des US-Dollars zur neuen, weltweiten Leitwährung zu entwickeln.
Eine Erweiterung der EU sei aufgrund des derzeit gültigen Nizza-Vertrages nicht möglich. Das funktioniere nur, wenn der Lissabon-Vertrag Anfang 2010 in Kraft treten könne: "Dazu müssen die Iren noch einmal abstimmen, die ihn im ersten Durchgang abgelehnt haben, und es fehlt noch die Unterschrift des tschechischen Präsidenten."
Island und Albanien
Die nächsten Aspiranten seien Island, Kroatien und Albanien. Die Türkei müsse zuerst die Beitrittskriterien erfüllen (etwa den Minderheitenschutz). Eine Aufnahme sei durchaus möglich, "aber wohl nicht innerhalb der kommenden fünf Jahre". Nur zum Vergleich: Bei Finnland hat die Prozedur zwölf Jahre gedauert. Für die Aufnahme eines Landes existiert ein ausgefeiltes Regularium - für den Austritt gibt es keines. Der ist offenbar nicht vorgesehen.
Mit der EU-Wahl im Juni verkleinert sich das Parlament von 785 auf 736 Abgeordnete. Deutschland wird seine 99 Sitze allerdings behalten. Jutta Haug plädiert wie viele andere EU-Parlamentarier dafür, dass das Abstimmungsverfahren geändert wird. Bisher muss unter den 27 Mitgliedsländern-Einstimmigkeit herrschen. Das bedeutet, rein theoretisch, dass das winzige Malta eine wichtige Entscheidung blockieren kann.
"Das Parlament ist nicht bereit, Geld zuzuschießen", betont Jutta Haug in Sachen Pensionsfonds, in dem etwa die Hälfte der Abgeordneten Geld angelegt haben. Durch Fehlspekulationen war es zu hohen Verlusten gekommen. "Das mathematische Defizit des Fonds liegt derzeit bei 23 Millionen Euro, es könnte bis 2030 auf etwa 80 Millionen steigen, wenn nichts passiert."
Es gibt übrigens ein Phänomen, das die Arbeit im EU-Parlament sehr angenehm macht: Die Parteigrenzen sind längst nicht so scharf ausgeprägt wie etwa im Bundestag. "Wir orientieren uns an der Sache, argumentieren inhaltlich und nicht dogmatisch", gibt Jutta Haug zu verstehen. Es sei eher ein "kollegiales Verhalten an der Tagesordnung". Davon könnten sich die Revier-Kommunen eine Scheibe abschneiden.



08.05.2009

Haug bei SPD-Ortsvereinen

Europa-Abgeordnete informiert am 13. Mai - Mit Brüssel und der EU-Politik kennt sich die SPD-EU-Abgeordnete Jutta Haug bestens aus: Seit Jahren sitzt die gebürtige Hertenerin im EU-Parlament und sie tritt auch für die nächste Wahlperiode wieder an.


Nicht zuletzt die globale Krise hat gezeigt, wie wichtig Europa für die Interessen seiner Bürger ist Dies ist eines der Argumente, sich an der Wahl zu beteiligung und für sie werben. Die Bedeutung von Europa will Jutta Haug auf einer gemeinsamen Veranstaltung der vier SPD-Ortsvereine Stadtmitte, Ellinghorst, Ost und Rentfort am Mittwoch, 13. Mai, 19 Uhr im Bürgerhaus Ost, Bülser Straße 172, darstellen. Ihr Thema: "ein soziales Europa für Alle", soziale Gerechtigkeit und würdevolle Arbeit". Am 7. Juni ist die Europawahl
Die Europawahl findet am 7. Juni statt. Von 8 bis 18 Uhr sind die 60 Wahllokale in der Stadt geöffnet, Briefwahl ist ab kommenden Montag, 11. Mai, möglich. Das Wahlbüro (Nr. 061) der Stadt befindet sich im Erdgeschoss des Neuen Rathaus neben dem Bürgeramt.
Das Besondere an der EU-Wahl: Es gibt keine Direktkandidaten, sondern es ist eine reine Listenwahl. Und die Zahl der Parteien übersteigt die bei anderen Wahlen übliche bei weitem: 31 wollen in der EU mitmischen. Das bedeutet, dass allein der Wahlzettel 94 Zentimeter lang ist. Jeder Wähler hat aber nur eine Stimme.



05.05.2009

SPD lädt zum Europafest auf dem Wilczok-Platz

Zum Europatag am kommenden Samstag, 9. Mai, veranstaltet die SPD Bottrop auf dem Ernst-Wilczok-Platz (Rathausplatz) ihr Europafest.
Ab 11 Uhr geht es mit einem bunten Programm los. Neben zahlreichen europäischen Freunden, die Kulturelles und Kulinarisches aus ihrer Heimat mitbringen, sorgt die Jessica Band mit fetzigem Rock'n'Roll für Stimmung. Jutta Haug.


Spitzenkandidatin der SPD für Europa, wird anwesend sein und sich zu wichtigen Fragen zur Europapolitik äußern. Daneben haben der Bundestagsabgeordnete Dieter Grasedieck, sowie sein designierter Nachfolger Michael Gerdes ihr Kommen zugesagt. Oberbürgermeister Peter Noetzel, Oberbürgermeisterkandidat Bernd Tischler und Cornelia Ruhkemper, MdL, werden es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, über die Rolle Bottrops in Europa zu berichten.SPD lädt zum Europafest vors Rathaus ein
Zu einem Europa-Fest lädt der SPD-Stadtverband am Samstag, 9. Mai auf den Ernst-Wilc-zok-Platz vors Rathaus ein. Das Fest beginnt ab 11 Uhr mit einem bunten Programm.
Europa-Abgeordnete Jutta Haug wird sich zur Europapolitik äußern. Der amtierende Bundestagsabgeordnete Dieter Grasedieck sowie der neue Bundestagskandidat Michael Gerdes werden Rede und Antwort stehen. Oberbürgermeister Peter Noetzel, SPD-Oberbürgermeisterkandidat Bemd Tischler und Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper stehen ebenfalls für Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürger bereit.
Für musikalische Unterhaltung wird am Europa-Tag auf dem Rathausplatz die Jessica-Band sorgen. Auch Gäste aus europaischen Ländern bieten dort Kulturelles und Kulinari- I sches an.



02.05.2009

Jutta Haug - Die SPD-Kandidatin für die Europawahl

Für GE und das Ruhrgebiet im EU-Parlament.
Am besten lässt sich die Biographie von Jutta Haug als gelebte Politik beschreiben. Politisch orientiert war schon das Elternhaus, das in der Bergarbeitersiedlung in Ickern in Castrop-Rauxel stand.


Dort hat sie auf der Straße gelernt, sich für Interessen einzusetzen, erst für die eigenen, dann als Klassenoder Schulsprecherin auch für andere. Dem Vater, einem engagierten Sozialdemokraten, verdankt sie politisches Bewusstsein und Diskussionskultur. So war es nur ein kurzer Schritt von Friedensmärschen, dem Kampf gegen Zechenschließungen und Atomtod bis 1969 zum Eintritt in die Partei, die Jutta Haug von der Ortspolitik bis in den Parteivorstand, vom Stadtrat bis in den Haushaltsausschuss in Brüssel führte. Seit dreizehn Jahren befasst sich Jutta Haug im Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments mit den Finanzen der Europäischen Union, aber auch mit strukturellen Entscheidungen, die zum einen mit der Förderungfür Regionen im industriellen Niedergang wie dem Ruhrgebiet zu tun haben, zum anderen mit Aktionsprogrammen für die Gleichstellung. Mehr über Juta Haug unter: http:// www.jutta-haug.de/



02.05.2009

Erstwähler ließen sich über Europa informieren

Die Europaabgeordnete Jutta Haug (SPD) hat der Gesamtschule Berger Feld einen Besuch abgestattet. Im Rahmen des Unterrichts des 12. Jahrgangs in Sozialwissenschaften stand sie den Schülerinnen und Schülern zwei Unterrichtsstunden lang Rede und Antwort. Sie informierte die Erstwähler umfassend über ihre und die Arbeit des Europa-Parlaments.


Der Besuch geschah auf beson¬deren Wunsch der Schule, die auf eine mehr als 30-jährige Geschichte mit Schulpartnerschaften in Europa (England, Frankreich, Italien, Polen, Dänemark, Belgien) zurückblickt und in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert. Im Rahmen dieses Jubiläums ist u. a. ein großes Schulfest mit sportlichem Schwerpunkt und Beteiligung aller unserer (nicht nur europäischen) Partnerschulen vorgesehen.
Zuvor hatte Jutta Haug bereits der Europaschule Gesamtschule Horst einen vielstündigen Besuch abgestattet, wo sie im Rahmen eines Europa-Workshops mitwirkte.



02.05.2009

Am 7.6. Jutta Haug ins EU-Parlament wählen

Vom 4. bis zum 7. Juni 2009 bestimmen die Wahlberechtigten der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments. In Deutschland sind die Bürgerinnen und Bürger am 7. Juni an die Urnen gerufen.


Das Europäische Parlament ist das größte multinationale Parlament der Welt. Seine 785 Abgeordneten aus 27 Nationen vertreten derzeit rund 490 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Bei der diesjährigen Wahl werden 736 Abgeordnete gewählt. Aus Deutschland, dem größten Mitgliedsstaat, kommen 99 Abgeordnete.
Die Wahllokale in unserer Stadt haben am 7. Juni von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes und alle Staatsangehörigen der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft (Unionsbürger), die in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung haben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten und die am Wahltage das achtzehnte Lebens Jahr vollendet haben. Die für Gelsenkirchen zuständige SPD-Europa-Kandidatin ist Jutta Haug.



02.05.2009

Kundgebung am Tag der Arbeit

DATTELN, (bk) BratwurDATTELN, (bk) Bratwurst, Bier und Sonnenschein und der Ruf nach sozialer Politik - die Mai-Kundgebung am Heimatmuseum. Mehr als 150 Gäste sind gekommen.
Dattelns DGB-Vorsitzender Hermann Rohde beschwört die Bedeutung der Gewerkschaften.


Die Wirtschaftskrise zeige, "dass wir zusammen halten müssen. Der Gewerkschaftsspruch nur gemeinsam sind wir stark bröckelt mehr und mehr, wenn Arbeitnehmer Angst davor haben, der nächste Hartz-IV-Empfän-ger zu sein." Die Forderung des Tages: "Arbeit für alle bei fairem Lohn."
Bürgermeister Wolfgang Werner will Optimismus verbreiten und spricht über newPark und B474n. "Wir können zuversichtlich in die Zukunft schauen", sagt er. Das Musik-Duo Flitsch & Quetsch, alias Karl Hölscher und Hans-Dieter Krzyzostaniak, stimmt das Lied "Die Gedanken sind frei" an.
Dann spricht die SPD-Europaabgeordnete Jutta Haug. Sie prangert "Exzesse der Finanzwelt" an, fordert eine neue soziale Wirtschaftsordnung und wirbt für Europa - ihr Fachgebiet. Kein Land habe von der europäischen Einigung so profitiert wie Deutschland. "Wir wollen Globalisierung nicht erleiden. Wir wollen Globalisierung gestalten. Und das geht nur mit der Europäischen Union." Am 7. Juni ist Europawahl. Jutta Haugs Aufruf: "Gehen Sie alle wählen!" —



01.05.2009

Klare Regeln

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (SPD) sprach sich für einen öffentlichen zweiten Arbeitsmarkt und für eine stärkere Besteuerung von Vermögen aus.
Datteln. Traditionell fand die Dattelner Maikundgebung vor dem Hermann-Grochtmann-Museum neben dem Rathaus statt. Wir sind zwar in einer Krise, aber die bietet uns auch eine Chance Der Bergbau ist Geschichte, aber mit dem New-Park erleben wir einen neuen Aufschwung.


Blicken wir also zuversichtlich in die Zukunft", so Bürgermeister Wolfgang Werner.
Dieser New-Park wird auch zu großen Teilen mit EU-Geldern finanziert und so passte es, dass die SPD-Europaabgeordnete Jutta Haug (SPD) zu den Dattelnern sprach. „In China haben die Jahre Tiernamen. Wäre das bei uns so, wären wir im Jahr der Finanzhaie", so Haug, die sich für klare neue Regeln auf dem Finanzmarkt aussprach. „Nicht die Gesellschaft hat dem Wohl der Wrtschaft zu dienen, sondern die Wirtschaft dem Wohl der Gesellschaft", so die Politikerin aus Herten.




Marl. Nur einen Pütt gibt's noch im Vest: Auguste Victoria in Marl. Am Schachtstandort 3/7 begann der Gewerkschaftszug mit etwa 300 Teilnahmem zum Kundgebungsplatz in der Waldsiedlung. Egbert Biermann vom Hauptvorstand der IGBCE sprach dort zum Mai-Motto „faire Arbeit für alle". Er hob die Bedeutung eines langfristig gesicherten Bergbaus für die Energieversorgung in Deutschland hervor. Anschließend gab's ein Familienfest mit Kinderspielen und Tombola.

Ausbildungsplätze sichern
Oer-Erkenschwick. Ein Getümmel wie zu besten Bergbauzeiten beim Schichrwechsel herrschte am Bergbaumuseum am Ziegeleitor. Rund 300 Menschen waren gekommen, um die IGBCE-Maikundgebung zu erleben und zu hören, was Bezirksvorsitzender Karlheinz Auerhahn zu sagen hatte. „Wir müssen nicht nur Arbeitsplätze sichern, sondern auch die Ausbildungsplätze." Bürgermeister Achim Menge wies vor allem darauf hin, „dass man vom Lohn leben können" müsse.



01.05.2009

Gerechter Lohn für gute Arbeit

Recklinghausen. Deutlich kämpferischer als sonst wollten sie auftreten. Das gelang den Gewerkschaften wohl auch an diesem .Tag der Arbeif im Vest. Viel mehr Mitglieder als in den letzten Jahren konnte der DGB allerdings kaum mobilisieren. Zu sehr lockten das herrliche Wetter und das bunte Kulturfest zum Auftakt der Ruhrfestspiele.


Bevor das Theater seinen Auftritt hatte, formierten sich rund 400 Gewerkschafter (diesmal) auf dem Altstadtmarkt zum Demonstrationszug. Sie nutzten den Ort zu einem Bekenntnis zur gewachsenen Handelsstruktur mit dem Karstadt-Kaufhaus als Mittelpunkt. .Wir brauchen keine neue Mitte" stand auf einem Plakat - eine klare Absage an die Arcaden-Pläne. Später, auf dem Festspielhügel, ging Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Andrea Becker mit Turbokapitalismus und Neoliberalismus ins Gericht: „Diese Mischung hat uns in die Krise geführt, diesem System dürfen wir die Menschen nicht länger ausliefern", verlangte sie unter großem Beifall des Publikums.
Bürgermeister Wolfgang Pantförder (CDU) erklärte sich „mit fast allen Forderungen" von Becker einverstanden. Er nannte ausdrücklich die Ausweitung der Kurzarbeit und einen längeren Bezug von Arbeitslosengeld als Instrumente zum Umgang mit der aktuellen Wirtschaftskrise.
Traditionsgemäß eröffnete anschließend der Betriebsratsvorsitzende der nächstgelegenen Zeche die Festspiele 2009: Hartmut Maus von Auguste Victoria erinnerte an die Wurzeln des Theaterfestes im Jahr 1948: „Ohne uns Bergleute gäbe es die Ruhrfestspiele nicht." Er machte sich zugleich dafür stark, den verbliebenen 28 000 deutschen Kumpels eine langfristige Perspektive zu geben: „Wr fördern Energiesicherheit", sagte Maus.

Zweiter Arbeitsmarkt
Herten. Früher war alles Bergbau am 1. Mai in Herten. Das hat sich gründlich geändert. Die aktiven Kumpel von damals sind heute Rentner, die Akteure des DGB kommen aus der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und aus der Herta-Wurstfabrik, deren Mitarbeiter in der NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten) organisiert sind. Aber sie stehen Seit' an Seif auf dem Wels-Platz, um für gerechte Löhne für gute Arbeit einzutreten.
DGB-Ortsvorsitzender Harry Czok (NGG) wetterte dagegen, dass immer mehr Menschen in schlecht bezahlten Jobs zurechtkommen müssen: „Diese unverschämten Löhne müssen gestoppt werden. Wir brauchen eine neue, nachhaltige Wirtschaftsordnung", forderte er.



28.04.2009

Rotes Biker-Treffen" vor der Wahl

Kreis-SPD wirbt für Europa / Sicherer Listenplatz für Jutta Haug
Sechs Wochen vor der Europawahl ist von Wahlkampffieber nichts zu spüren. Jutta Haug (57), SPD-Europaabgeordnete aus Herten, bedauert dies schon von Berufs wegen.
Seitdem sie 1994 ins Europäische Parlament gewählt wurde, lässt sie keine Gelegenheit aus, das Thema Europa in die Köpfe der Menschen zu bringen. "Das Bewusstsein für europäische Themen ist wenig ausgeprägt", sagt sie.


Mit einem "Europabrunch" im Marler Parkhotel läutete der SPD-Kreisverband Recklinghausen den Endspurt im Europawahlkampf ein. Jutta Haug (kl. Foto) stellte sich den Fragen von Parteimitgliedern, Betriebsräten und interessierten Bürgern. Die europäischen Sozialdemokraten und Sozialisten, berichtete Jutta Haug, kämpften bei der Europawahl (7. Juni) um ein "sozialeres Europa" und um eine "neue
kampfVeranstaltungen im Kreis Recklinghausen sind geplant, u. a. mit der SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft am 15. Mai in Oer-Erkenschwick. Am 17. Mai findet am "Haus Granat" in Haltern ein "rotes Biker-Treffen" mit NRW-Generalsekretär Michael Groschek statt. Am 28. Mai geht es auf dem Altstadtmarkt in Recklinghausen um das Thema "soziales Europa". Dort werden sich auch die Wohlfahrtsverbände aus der Region mit ihren Projekten vorstellen, kündigte SPD-Kreisgeschäftsführer Heiko Wessel an.
Nicht einmal jeder Zweite in Deutschland weiß laut einer Studie, dass in diesem Jahr das EU-Parlament neu gewählt wird. Auch die Bereitschaft wählen zu gehen, ist in der Bundesrepublik nicht sehr ausgeprägt, sie liegt aber dennoch über dem EU-Durchschnitt, so das Ergebnis einer Eurobarometer-Umfrage im Auftrag des EU-Parlaments, bei der im Januar und Februar 27 000 EU-Bürger befragt wurden. Demnach gaben 43 Prozent der Bundesbürger an, ihre Stimme abgeben zu wollen. Vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung im Kreis Recklinghausen mit 39,1 Prozent noch unter dem Bundesdurchschnitt von 43 Prozent. "Das war grottenschlecht", meinte dazu die Europaabgeordnete Jutta Haug. Die SPD verlor 2004 bundesweit mehr als neun Prozent und kam nur noch auf 21,5 Prozent der Stimmen.
Der Wiedereinzug ins EU-Parlament steht, ungeachtet aller Ergebnisprognosen, für Jutta Haug außer Frage. Die Hertenerin steht immerhin auf Platz vier der Bundesliste. Aktuell stellt die SPD in der sozialistischen Fraktion 23 Mitglieder.



30.03.2009

Wählen ist wichtig

Haben Sie durch den Vortrag der SPD-Europaabgeordneten Jutta Haug aus Herten neue Erkenntnisse gewonnen? Thomas Oelmüller: Ein paar neue Dinge habe ich dadurch schon erfahren. Ansonsten hatte ich mich mit dem Thema EU schon vorher intensiv beschäftigt. Meine Sichtweise hat sich durch den Vortrag weniger verändert. Jutta Haug hat Details und konkrete Vorfälle aus ihrem Berufsleben erzählt, von denen ich bisher noch nichts wusste.


Etwas schade fand ich. dass wir wenig Gelegenheit zur Diskussion hatten und auch insgesamt nicht so viel Zeit, um Fragen zu stellen. Ich habe meine Fragen aber trotzdem gestellt (lacht).
Welche Wichtigkeit hat die EU Ihrer Meinung nach? Soll sie erweitert werden?
Ich finde die EU sehr wichtig und war auch vor dem Vortrag für ein gemeinsames Europa. Ob die EU erweitert werden sollte, also beispielsweise um die Türkei, kann ich nicht so einfach beantworten. Wie wir ja in dem Vortrag gehört haben, ist das auch finanziell gar nicht so leicht möglich. Prinzipiell bin ich aber für einen Beitritt der Türkei.
Werden Sie am 7. Juni zur Europawahl gehen?
Ja, natürlich! Ich werde auch meine Eltern, Verwandten und Freunde dazu motivieren, wählen zu gehen. Das finde ich einfach wichtig.



18.03.2009

Abgeordnete informieren sich über Metallverpackungen

Europaabgeordnete Jutta Haug und Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper waren bei Huber Packaging
"Letztlich geht es uns darum, zu verhindern, dass die Metallverpackung diskriminiert wird", sagt Jörg Höppner, der Geschäftsführer des Verbands Metallverpackungen. Seine Sorge: Im nächsten Jahr steht die Novellierung der Verpackungsverordnung an, "und schon einmal hat die Metallindustrie sehr darunter gelitten".


Bis zur Einführung des Einwegpfands seien im Jahr rund 7,5 Milliarden Getränkedosen verkauft worden. "Dann sackte der Absatz auf 400 Millionen ab und ihat sich bei etwa 700 Millionen eingependelt."
Er appelliert an die Gesetzgeber, einen gesunden Kompromiss zwischen Ökologie und Ökonomie zu finden.
Die richtigen Ansprechpartner dafür traf er im Bottroper Werk der Firma Huber Packaging. Die SPD-Europaabgeordnete Jutta Haug und ihre Parteifreundin, die Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper, hörten seinen Ausführungen interessiert zu. Beide dürfen über die neuen Gesetze zur Verpackungsverordnung mit entscheiden. Die eine, Jutta Haug, bei der grundsätzlichen Entscheidung im europäischen Parlament, die andere bei der Umsetzung der Novelle in deutsches Recht. "Deshalb ist es uns wichtig, uns gemeinsam zu informieren. Der Einfluss seitens Europa ist inzwischen so groß, da wollen wir auf dem gleichen Stand sein", so Cornelia Ruhkemper.
Zusätzlich informierten sich die Abgeordneten über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Zurzeit ist bei Huber in Bottrop Kurzarbeit angesagt. "Wir stellen hier Lackdosen her und arbeiten dadurch indirekt für die Autoindustrie", erklärte Werksleiter Wilhelm Schneider.



09.03.2009

Deutschland hinkt hinterher

Bei der Gleichberechtigung sind fast alle Staaten Europas weiter / Politisches Frauenfrühstück
"Wir sind heute eine ganze Runde weiter", sagt die SPD-Europa-Abgeordnete Jutta Haug mit Blick auf das Thema Gleichberechtigung. Viel sei in den letzten Jahrzehnten erreicht worden. Ganz zufrieden ist Jutta Haug trotzdem nicht, wie sie beim politischen Frauenfrühstück in der insel-Bibliothek einräumte.


Die Europapolitikerin war auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokraüscher Frauen (AsF) gekommen. Dass sie ein flammendes Plädoyer für die Gleichberechtigung halten sollte, wusste sie vorher nicht, wie sie zugeben musste. Aber Spontaneität schien für sie kein Problem zu sein. Aus dem Stegreif berichtete Jutta Haug über die mühsamen Anfänge und die großen Fortschritte der Frauenbewegung.
Trotzdem fehle es heute noch immer an elementaren Rechten. In den oberen Etagen der Unternehmen sind Frauen in der Minderheit, Gehälter werden noch' immer am Geschlecht ausgerichtet. und längst nicht alle Firmen bewerten Bewerber ausschließlich nach ihren Fähigkeiten.
"Deutschland ist auf dem drittletzten Platz bei der Gleichberechtigung in Europa", sagte Jutta Haug. "Hinter uns liegen nur noch Estland und Zypern." Dassolle derNa-
Deutschland hat Nachholbedarf beim Thema Gerechtigkeit. Das meinen auch die Gäste des Politischen Frauenfrühstücks: (v.l.) oben Doris Schindler, Sylvia Sakowski, Dorothea Schwanitz, Christiane Hennig, Monika Schuster und Ingrid Heinen, unten Saduman Tanriverdi, Brigitte Wlers, Jutta Haug, Cay Süberkrüb und Werner Arndt.        —FOTO: INA BOHSE
tion zu Denken geben. "Da helfen keine Freiwilligkeitserklärungen", so Haug weiter. "Wir brauchen festgelegte Quoten." Denn erst dadurch entstünde letztlich auch Qualität.
Von solchen Fakten ließen sich die rund 50 Besucherinnen ihr Frühstück aber nicht vermiesen. Angeregt diskutierten sie über das Thema, das gleichzeitig Motto der Frauenkulturtage
,Wir brauchen feste Quoten"
ist: "Frauen verändern Europa - Europa verändert Frauen". Ein Besuch aus Brüssel kam da natürlich gerade recht. Genauso die beiden Lesungen, die auf Jutta Haugs kurzen Vortrag folgten. Saduman Tanriverdi las aus ihrem Erstlingswerk "Deutschland bitters" und Autorin Brigitte Wiers folgte mit "Wer wohnt schon gerne in der Ziethenstraße?".
Mit-Organisatorin Ingrid Heinen zeigte sich äußerst zufrieden mit der Resonanz: "Ich finde es gut, dass dieses Frühstück keine reine SPD-Veranstaltung ist, sondern dass auch Frauen aus anderen Partelen zu uns kommen", sagte sie. Außerdem habe ihr die Kooperation mit den muslimischen Gemeinden Marls sehr gefallen.
Bürgermeisterkandidat Werner Arndt und Landratskandidat Cay Süberkrüb waren die einzigen Männer im
Saal. Cay Süberkrüb verriet, dass er sich in zehn Jahren eine Landrätin im Kreistag wünsche - also nach seinen erhofften zwei Amtsperioden.
Gleichberechtigung in Unternehmen wird wieder am 20. März Thema sein. Dann findet der so genannte "Equal Pay Day" statt (zu deutsch: "Tag der gleichen Gehälter"), an dem Frauen bundesweit für die Gleichbehandlung bei Gehältern protestieren. In Marl wird dies auf der Forumsplatte stattfinden.



27.02.2009

"EU-Charta ist Thema beim Frauenstammtisch

Am kommenden Sonntag ab 11 Uhr im Schloss-Cafe SCHLOSSPARK. Am Sonntag, 1. März, ist von 11 bis 13 Uhr der nächste Frauenstammtisch im Schlosscafe Herten. Gast ist die Euro-paabgeordnete Tutta Haue (SPD).


Vor zwei Jahren hat der Rat der Gemeinden und Regionen in Europa die „EU-Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene" beschlossen. Doch was bringt diese Charta für Herten? Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben können, beleuchtet Hertens Gleichstellungsbeauftragte Christiane Rohde mit allen interessierten Frauen.
Diese EU-Charta soll von möglichst vielen Gemeinden unterzeichnet werden. Sie verpflichten sich damit, einen Aktionsplan für die Folgejahre zu entwickeln. Die Charta geht davon aus, dass die Gleichstellung  von Frauen und Männern eine Grundbedingung für eine demokratische Gesellschaft ist. Es geht um Mitwirkung von Frauen und Männern an Entscheidungsprozessen.
Hertener Frauenkulturtage XXL 2009: Frauenstammtisch, Thema: „Wohin der Stier Europas Frauen trägt"
Sonntag, 1. März, 11 bis 13 Uhr
Cafe im Schloss Herten



17.02.2009

Die Metallindustrie funkt SOS

Stromintensive Betriebe fürchten um 110000 Arbeitsplätze / CCVZertifikate kosten 530 Mio. Euro
Die Aluminium-, Zinik- und Kupfer-Industrie schlägt Alarm: Wenn die Bundesregierung die deutschen Metallerzeuger nicht vor weheren finanziellen Belastungen durch den europaweiten CG>Zertifikate-Handel schützt, seien akut alle 110 000 Arbeitsplätze der Branche gefährdet.


An einer Konferenz der Wirtschaftsvereinigung Metall in Datteln, Wo der 500 Mitarbeiter starke Zinkverarbeitei Rheinzink sitzt nahmen erstmals auch Vertreter von Kirchen, Gewerkschaften und Politik teil. Von Jutta Hang (SPD Europaabgeordne-te), über Josef Hoven Jürgen und Lothar Hegemann (CDU-Landtagsai. geordnete) bis hin zum parteilosen Dattelner Bürgermeister Wolfgang Werner und Ratsmitgliedern reichte die politische Palette der Unterstützer eines jungen Aktionsbündnisses, das die Metallindustrie in Datteln aus der Taufe gehoben hat. In Datteln, weil dort mit der Schließung von Ruhr-Zink, der zweitletzten Zinkhütte
Deutschlands, ein erster harter Schnitt erfolgt Ist. Alle anderen Hütten, auch für Kupfer und Aluminium, würden bald folgen. Wenn sich nichts ändere, sei die gesamte stromintensive Metallerzeugung in Deutschland bis 2013 tot, sagten der Geschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Metall, Martin Kneer, und ihr Präsident, Ulrich Grillo.
Das Problem der Branche: Sie verbraucht viel Strom. Zink etwa wird mittels Elektrolyse geschmolzen, auch bei Aluminium macht der Strom knapp die Hälfte aller Produktionskosten aus. Alternativen zum Strom gibt es nicht. Nur Eisen und Stahl werden mit Kokskohle verarbeitet. Mit dem CO;-Handel werde bis 2013 der Strom in Deutschland Rh die Nicht-Eisen-Metaller teurer, in Nachbarländern aber nicht. Was Grillo und Kneer fordern, ist ein europaweit fairer Wettbewerb. Darum müsse Berlin in den Jahren 2009 bis 2013 Geld zurückzahlen, das der deutschen Industrie im Zuge der CO2-Zertifikate abverlangt wird. Im jahr zahlt die Branche nun rund 530 Mio. Euro direkt und indirekt als CO2 Abgabe an den Bund. Dieses Geld will die Industrie zurück, sonst stirbt sie, "und wir müssen das Metall aus China oder Mexiko einführen", sagte Grillo. "Das CO: aber auch. Und das kann nicht der Sinn deutschen Klimaschutzes sein. Unsere Unternehmen arbeiten energle-effizienler. Das Klima ist global und Deutschland liegt nicht unter einer Käseglocke."
Bleibt die Bundesregierung hart, werde so der CO2 Ausstoß weltweit steigen, und in Deutschland gehen 110000 Industrie-Jobs verloren.



14.02.2009

Konkurrenz aus Enschede?

Europa-Abgeordnete Jutta Haug besucht die Ochtruper SPD - und will beim EOC helfen
Die Führung durch sein Reich geht Thomas Dankbar leicht von der Hand: Mit klaren Worten beschreibt der Investor die vielen Bauphasen, die alle auf der Substanz von 1893 aufbauen. Das Verkaufszentrum EOC ist eben auch ein Stück denkmalgeschützte Geschichte. Jutta Haug hört zu, stellt interessierte Fragen.


Ob die sozialdemokratische EU-Parlamentarierin aber Hilfe leisten kann bei der umstritten Erweiterung des Outlet-Centers - das blieb gestern offen.
Beziehungen
Zunächst aber hatte es SPD-Bürgermeisterkandidat Kai Hutzenlaub geschafft, Haug für das Thema EOC in die Töpferstadt zu holen - nicht zuletzt gelang das wegen beider Beziehung zu Castrop-Rauxel: Haug ist dort geboren, Hutzenlaub zog erst vor einem Monat dort weg, um in Ochtrup Bürgermeister zu werden.
Zwei Firmen teilen sich das letzte freie Ladenlokal im EOC, in wenigen Wochen ist Eröffnung. Wer hier demnächst Miete zahlt, will Investor Dankbar noch nicht verraten mit Blick auf die Modehändler der Innenstadt. Um Konkurrenz ging es auch in der anschließenden Gesprächsrunde mit der Ochtruper SPD-Spitze um Renate Lemm und Matthias Dankbar. Die war sich einig: "Wenn es in Ochtrup nicht bald voran geht, wird in Enschede ein Outlet-Center gebaut, dann fahren dort die Kunden busseweise hin."
"Unternehmen denken in europäischen Maßstäben, nicht kleinräu-mig", unterstrich auch Investor Thomas Dankbar. Geht es nach ihm würde er den Anbau auf der EOC-Nordost-seite sofort in Angriff nehmen. Wo sich heute ein Parkplatz befindet, könnten morgen schon 10000 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsfläche entstehen; NRW-Wirtschaftministerin Christa Thoben (CDU) erlaubt aber nur die vorhandenen 3500 für ein Mittelzentrum wie Ochtrup. Das Nachbarland Niedersachsen hat zwischenzeitlich drei Zentren genehmigt: bei Bremen, Wolfsburg, zuletzt in Soltau. "Die lachen sich doch kaputt über die starre Haltung in NRW", sagt Thomas Dankbar.
Verfassungsgericht
Ob das nicht ein unzulässiger Eingriff in die Planungshoheit einer Kommune ist, verhandelt aktuell das Verfassungsgericht Münster - ein Hinweis, den Hutzenlaub gab und Hoffnung machte auf einen guten Ausgang.
Jutta Haug sagte derweil Hilfe zu, will ihre Beziehungen nutzen. Einen guten Draht zu Ministerin Thoben hat sie leider nicht - "wir sind schon früher aneinander geraten", sagt sie.



21.01.2009

Finanzexpertin hat mal gekellnert.

"Ich war jung und brauchte das Geld": Als Erste gibt Jutta Haug Auskunft. Sie gehört wohl zu den bekanntesten heimischen Politikerinnen: Jutta Haug. Die 57-jährige SPD-Frau vertritt im Europaparlament seit 1994 die Interessen der Hertener Bürger, gilt als Kennerin in Haushalts- und Finanzfragen, Umwelt- und Ver-braucherpolitik.


Doch was hat Jutta Haug gemacht, bevor die berufliche und politische Karriere begann? In der neuen Stadtspiegel-Serie "Ich war jung und brauchte das Geld" gibt Jutta Haug als erste "Kandidatin" Auskunft.

"Meine Jugend habe ich in Castrop-Rauxel verbracht", erzählt die Europaabgeordnete.Sie besuchte das Ernst-Barlach-Gyinnasium.
"Ich habe damals schon nebenbei gearbeitet." Im Castrop-Rauxler Café Büning servierte die junge Schülerin, "Das waren gute Schichten, werktags von 16 bis 22 Uhr, auch mal länger."
1974 machte sie ihr Abitur. "1975 hatte ich durch meine Jobs so viel Geld gespart, dass ich mir davon eine silberne Armbanduhr kaufen konnte. Die habe ich heute noch, trage sie gelegendlich und bin sehr stolz drauf."
"Oft sah ich selbst wie ein Bergmann aus"
Jutta Haug arbeitete beim Deutschen Roten Kreuz.
Von 1975 bis 1980 studierte sie in Aachen und Bochum Geschichte und Sozialwissenschaften. 1981 bis 1987: Familienarbeit.
Ab 1987 ging es wieder los, war Jutta Haug bei Landtagsund Bundestagsabgeordneten angestellt, machte gleichzeitig eine Ausbildung als Wirtshaftsund Finanzberaterin.
Jutta Haug hat ganz praktische, teilweise harte Erfahrungen gesammelt. "Während ich in Aachen studierte, musste ich am Wochenende immer wieder zurück nach Castrop-Rauxel und mir mein Studium mit Nebenjobs finanzieren."
So kümmerte sich die junge Studentin in einem Betrieb um die Wäsche der auf der Zeche Erin beschäftigten Bergleute, sortierte die Arbeitsklamotten auf einem Fließband.
"Ich wurde dabei so schmutzig, dass ich oft selbst wie ein Bergmann aussah", erinnert sich Jutta Haug.
Etwas leichter wurde es, als sie in die Änderungsabteilung kam, Hosen kürzte. "Ich kann sehr gut nähen."
"Nebenjobs waren sehr wichtig für meine persönliche Entwicklung", so Jutta Haug.



20.01.2009

Als Müntefering rief...

Die Entscheidung, für das Europäische Parlament zu kandidieren, will gut überlegt sein. 70-Stunden-Wochen und der Arbeitsplatz im Ausland können das Familienleben stören.
Manchmal wird Jutta Haug direkt mit dem vielleicht größten Klischee konfrontiert, das über den Berufsstand Politiker existiert.


Ihr Volksvertreter, heißt es z.B. bei Vorträgen in Schulen oft, ihr seid doch faul und bekommt dafür viel Geld. Das ärgert Haug und andere Parlamentarier, sie alle haben regelmäßig 70-Stunden-Wo-chen. Doch die Sozialdemokratin ist derzeit noch etwas gestresster als viele Kollegen: Sie fungiert als Generalbe-richterstatterin des Europäischen Parlaments für den EU-Haushalt 2009. "Diese Aufgabe beansprucht gut 80 Prozent meiner parlamentarischen Arbeitszeit", so Haug. Schon 2001 hatte sie diesen Posten inne, dass ihre Fraktion sie ein zweites Mal in das Amt drängte, sei Ausdruck des Vertrauens, das man in sie setze.
Schon seit gut 25 Jahren befasst sich Jutta Haug mit Europa. 1984 und '89 engagierte sie sich als Wahlkampfhelferin einer Kandidatin. 1992 fragte schließlich Franz Müntefe-
"Ich bin als Oma nicht tagtäglich für meine Enkel da"

ring, dereinst Vorsitzender des SPD-Bezirks Westliches Westfalen, "ob ich mir das vorstellen könne." Haug hat drei Kinder. Sie wusste: Sagt sie "ja", sieht sie ihre Familie nur noch am Wochenende. Trotzdem: Als Müntefering rief, musste Haug nicht lange nachdenken. Die Hertenerin wurde früh Mutter, 1994 - zum Zeitpunkt der Wahl - war ein Kind bereits aus dem Haus, "und die anderen beiden waren auch nicht mehr so klein. Meine Wahl hat das Verhältnis zu meiner Familie nicht belastet."
Renate Sommer überlegte länger, ob sie das Risiko Brüssel eingehen sollte. Intensiv beriet sie sich mit ihrem Mann, ob ihre Tochter, heute 15, zurecht kommen würde ohne eine Mutter, die regelmäßig zuhause ist. "Da mein Mann selbstständig ist, konnten wir das organisieren."
Jutta Haug weiß um ihren berufsbedingten Sonderstatus: "Ich bin sicher keine klassische Großmutter, die tagtäglich für ihre Enkel da ist."
Die Biografien
Renate Sommer und Jutta Haug sind die Europa-Abgeordneten des Ruhrgebiets, ihre Wahlkreise umfassen neben Bottrop u. a. auch die Städte Gelsenkirchen und Herne.
Renate Sommer, gebürtige Bochumerin, studierte Agrar-wissenschaften an der Universität Bonn und promovierte zum Thema "Konsumverhalten beim Einkauf von Lebensmitteln". Die Christdemokratin, seit 1977 Mitglied der CDU, arbeitete anschließend beim Deutschen Bauernverband. Sommer ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Herne.
Jutta Haug machte am Abendgymnasium Abitur und studierte in Aachen und Bochum Geschichte und Sozialwissenschaften. Später Ausbildung zur Wirtschafts- und Finanzberaterin. Seit 1969 Mitglied der SPD. Haug heiratete bereits im Alter von 20 Jahren, Ihre drei Kinder sind längst erwachsen. Sie lebt mit ihrem Mann in Herten.



12.01.2009

EU-Geld für Terroristen?

Die Hertener Europapolitikerin Jutta Haug entscheidet an zentraler Stelle mit über Millionen-Zahlungen an die Palästinenser im Gaza-Streifen und im Westjordanland. Schwierige Diskussionen
Es fließt viel Geld aus Europas Kassen in den Gaza-Streifen und das Westjordanland. Die Europaabgeordnete Jutta Haug steuert die Finanzströme nach Palästina an entscheidender Stelle mit. Mit der SPD-Politikerin aus Herten sprach WAZ-Redakteur Ernst zur Nieden.


Was ist Ihre Aufgabe in die¬sem Zusammenhang? Jutta Haug: Die Außenpolitiker der EU haben unmittelbar mit dem Nahost-Konflikt zu tun, denn die EU gehört ja dem sogenannten Nahost-Quartett an. Ich selbst nehme als Mitglied des Haushaltsausschusses und als Generalberichter-statterin für den EU-Haushalt intensiv an den Diskussionen um den Einsatz von Fördergeldern teil.
Wieviel Geld gibt die EU in Richtung Palästina? Haug: In der Tat, die Europäische Union ist einer der
Jutta Haug, 57, aus Herten gehört seit 1994 für die SPD dem Europaparlament an.   Foto: EP
Hauptgeldgeber. Im vergangenen Jahr haben wir die Palästinenser im Gaza-Streifen und im Westjordanland mit insge¬samt 73 Millionen Euro unterstützt. Erst am 4. Januar dieses Jahres ist die Auszahlung der letzten drei Millionen aus die¬ser Summe beschlossen wor¬den - trotz der kriegerischen Zuspitzung.
Eine Hilfe wie andere auch? Haug: Keineswegs. Es gab immer schwierige Debatten. Der heutige NRW-Minister Armin Laschet hat in seiner Zeit als
CDU-Abgeordneter im Europäischen Parlament immer besonders kritisch nachgefragt, ob mit diesem Geld letztlich nicht doch terroristische Aktivitäten gegen Israel unterstützt werden.
Und Ihre Antwort darauf? Haug: Das EU-Geld wird über Israel ausgezahlt. Es ist für die Regierung in den Palästinenser-Gebieten, für den Aufbau von Strukturen und für humanitäre Hilfe vorgesehen. Das kontrollieren wir natürlich. Es gibt auch personelle Unterstützung etwa für den Aufbau der palästinensischen Polizeikräfte. Aber es ist angesichts der schwierigen Lage in der Region schon ein Problem, unsere Gelder durch die richtigen Kanäle an die richtigen Stellen zu bringen. Vor einigen Jahren gab es auch mal eine Zahlungspause, weil geklärt werden sollte, ob nicht doch EU-Gelder in terroristischen Kanälen landen.
Israels militärisches Vorgehen wirft hier doch sicher zusätzliche Fragen auf? Haug: So ist es. Es ist natürlich in vorrangigem Interesse der EU, dass Israel die mit unserem Geld geschaffene Infrastruktur nicht zerbombt. Ähnliche Fragen stellen sich ja auch andere Beteiligte. UNO und Rotes Kreuz haben ihre Hilfe gerade zeitweilig eingestellt, weil ihre Mitarbeiter gefährdet sind.
Die EU-Finanzhilfe soll ja zu einer dauerhaften Lösung des Konflikts beitragen. Sehen Sie eine Chance dafür? Haug: Die EU selbst kann unmittelbar wohl wenig tun. Die wirksamste Möglichkeit ist, auf die direkten Nachbarn Israels und der Palästinenser einzuwirken und sie für einen konsequenten Friedensprozess zu gewinnen. Der Nahost-Konflikt ist, so denke ich, keine Frage, bei der deutsche Politiker in erster Linie tätig wer-
den sollten. Persönlich sehe ich eine nachhaltige Regelung nur dann, wenn es Verhandlungen über zwei gleichberechtigte Staaten in Israel und den von Palästinensern bewohnten Gebieten gibt. Das wird jedoch besonders schwierig, wenn auf der einen Seite eine terroristische Organisation wie die Hamas beteiligt ist.
Drei Partner
Die Entwicklung in Israel wird an drei Stellen im Vest besonders aufmerksam verfolgt. Marl (Herzlia, seit 1961) und Recklinghausen (Akko, seit 1978) pflegen offizielle Partnerschaften zu Städten in Israel. Der Kreis Recklinghausen hat außerdem 1982 eine Israel-Stiftung ins Leben gerufen, deren Hauptaufgabe die Pflege von Beziehungen zu den Gemeinden in der Region Nordisrael ist.









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Warum die SPD in Europa für Steuergerechtigkeit eintritt.


EU-Kalender Wochentext

Europäische Beschäftigungsstrategie

Um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, muss Europa koordiniert und zielgerichtet vorangehen. Im Rahmen der Strategie Europa 2020 sollen mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie (EBS) EU-weit mehr und bessere Jobs geschaffen werden. Die beschäftigungspolitischen Leitlinien zielen (u.a.) darauf ab, die Beschäftigungsquote von Frauen und Männern zu erhöhen, strukturelle Arbeitslosigkeit abzubauen, Arbeitsplatzqualität und lebenslanges Lernen zu fördern. Auch die Steigerung der Qualität der allgemeinen und beruflichen Bildungssysteme, (und) die Verbesserung des Zugangs zur Hochschulbildung soll durch die EBS erreicht werden.

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